Jede Sportart hat ihre eigene Sprache, und wer nicht dazugehört, versteht erst einmal wenig. Beim Surfen ist es nicht anders: Es gibt eine Menge Begriffe, die erfahrene Surfer selbstverständlich benutzen und mit denen Anfänger zunächst nichts anfangen können.
Surf-Begriffe sind einfacher, als du denkst
Du musst kein Profi sein, um diese Ausdrücke zu verstehen — ein bisschen Aufmerksamkeit reicht völlig. In den meisten Surfcamps in Sri Lanka wird diese Sprache ganz selbstverständlich gesprochen. Diese zehn Begriffe solltest du kennen, bevor du das erste Mal rauspaddelst.
1. Wipeout
Der Sturz vom Board ins Wasser, typischerweise mitten in einer Welle. Passiert allen, ständig, und gehört einfach dazu.
2. Leash
Die Leine, die dein Fußgelenk mit dem Tail des Boards verbindet, damit dir das Board nach einem Wipeout nicht wegtreibt. Auch Leggie genannt.
3. Pocket
Nicht deine Hosentasche, sondern der Bereich der Welle direkt neben dem brechenden Weißwasser. Dort fährst du am schnellsten und behältst den meisten Schwung. Der steilste Teil der Welle heißt auch Energiezone und ist erfahrenen Surfern vorbehalten.
4. Thruster
Ein Board mit drei Finnen — das heute verbreitetste Setup. Es gibt viel Halt, verteilt den Druck gleichmäßig und lässt sich zugleich gut drehen.
5. Kook
Als Anfänger hörst du das Wort früher oder später. Ein Kook ist jemand, der die Surf-Etikette nicht kennt und dadurch andere im Wasser gefährdet. Der Weg, keiner zu sein: die Regeln lernen, bevor du rauspaddelst.
6. Offshore und Onshore
Beides beschreibt die Windrichtung. Onshore weht vom Meer in Richtung Land und macht die Wellen unsauber; Offshore weht vom Land aufs Meer hinaus und hält die Wellen glatt und geformt. Deshalb ist der frühe Morgen in Weligama die beste Zeit.
7. Over the Falls
Wenn dich eine brechende Welle mitreißt und über die Lippe wirft, etwa nach einem abgebrochenen Take-off oder einem misslungenen Duck Dive. Sieht spektakulär aus — von außen.
8. Duck Dive
Benannt nach der Art, wie Enten abtauchen: Du drückst das Board unter eine anlaufende Welle und kommst dahinter wieder hoch. Auf großen Anfängerboards funktioniert das kaum; dafür gibt es den Turtle Roll.
9. Shorey
Wellen, die direkt am Ufer brechen. Sie sind kurz und hart und lassen sich nur schwer durchqueren.
10. Line-up
Der Bereich, in dem die Wellen brechen und die Surfer auf das nächste Set warten — auch Take-off-Zone genannt. In Weligama ist das Line-up flach und sandig, weshalb es sich besonders gut zum Lernen eignet.
Geschrieben von The Surfer Surf Camps Team
Surf camp operators, Weligama, Sri Lanka
The team running three surf camps on Weligama Bay in southern Sri Lanka, in the water on this coast every day of the November-April season.
Bereit für die Welle?
Buche dein Surferlebnis bei The Surfer






