Wer in einer Sportart wirklich besser werden will, muss etwas dafür investieren — beim Surfen ist das nicht anders. Fortschritt braucht Übung und Zeit, und irgendwann siehst du deutlich, wie sich deine Technik verändert hat.

Als Anfänger oder Fortgeschrittener kannst du aber auch sofort etwas verbessern. Diese fünf Punkte werden in den Surfcamps in Sri Lanka immer wieder weitergegeben.

Nimm das passende Material

Wenn dein Board bei jeder Strömung unruhig wird, ist es das falsche Board für dich. Ohne passendes Material wirst du in keiner Sportart besser, und beim Surfen kommt Sicherheit dazu: Ein breiteres, auftriebsstärkeres Board trägt dich auch dann zurück, wenn du weiter draußen bist und die Welle plötzlich ausläuft. Spar an dieser Stelle nicht.

Bleib beweglich

Du musst auf dem Board nicht kerzengerade stehen. Viele tun es trotzdem — aus Unerfahrenheit oder weil Beine, Hüfte und unterer Rücken schlicht steif sind. Geh in die Knie, bleib locker in der Hüfte: Nur so hast du Kontrolle über das Board und kannst auf Veränderungen in der Welle reagieren.

Arbeite an deiner Fitness

Surfen ist ein intensiver Sport: schnelle Bewegungen, Reaktionen im Bruchteil einer Sekunde, ein hoher Grundumsatz an Energie. Ein einfaches Programm reicht völlig — Kniebeugen, Sit-ups, Liegestütze, dazu etwas Ausdauer und eine vernünftige Ernährung. Vor allem aber lohnt sich gezieltes Training für die Paddelmuskulatur: Der Großteil einer Session besteht aus Paddeln, nicht aus Wellenreiten.

Wärm dich vor der Session auf

Ein Rat, den du in jedem Surfcamp hörst: Lauf nicht kalt ins Wasser. Ein paar Minuten Aufwärmen bringen Kreislauf und Muskulatur in Gang und du startest gleich auf einem besseren Niveau. Wenn dir dabei ein paar Wellen durchgehen, ist das kein Verlust — die Wellen, die du danach nimmst, fährst du besser.

Finde deinen Rhythmus

Wenn alles andere sitzt, entscheidet der Rhythmus. Viele paddeln zu aufgeregt in die Welle, verlieren das Gleichgewicht und landen im Wasser — und ärgern sich dann, weil sie glauben, etwas grundsätzlich falsch zu machen.

Tust du nicht. Surfen ist schwieriger, wenn du angespannt bist und aus dem Takt gerätst. Ruhig bleiben, gleichmäßig paddeln, im richtigen Moment aufstehen: Mit diesem Rhythmus wird aus derselben Welle plötzlich eine ganz andere Fahrt.

Geschrieben von The Surfer Surf Camps Team

Surf camp operators, Weligama, Sri Lanka

The team running three surf camps on Weligama Bay in southern Sri Lanka, in the water on this coast every day of the November-April season.

Bereit für die Welle?

Buche dein Surferlebnis bei The Surfer

JETZT BUCHEN