Surfen ist ein anspruchsvoller Sport: Er verlangt Geduld, Ausdauer und vor allem Können. Dazu kommen ungeschriebene Regeln — ein Verhaltenskodex im Wasser, an den sich jeder Anfänger halten sollte. Das ist nicht nur eine Frage der eigenen Sicherheit, sondern auch der Sicherheit aller anderen im Line-up.
Surfcamps in Sri Lanka leben die Surf-Etikette
Nahezu jedes Surfcamp in Sri Lanka hält sich an diese Regeln und achtet aktiv darauf, dass sie eingehalten werden. Als Anfänger solltest du sie kennen, bevor du das erste Mal rauspaddelst. Das sind die fünf wichtigsten.
Den richtigen Spot wählen
Die erste Regel lautet: Suche dir einen Spot, der zu deinem Können passt. Sobald du im Wasser bist, bist du dem Ozean und deinen eigenen Fähigkeiten ausgeliefert. Achte auf Windrichtung, Wassertiefe und Wellengröße und entscheide ehrlich, was du beherrschst. Sorge zuerst für deine eigene Sicherheit — erst dann kannst du anderen helfen.
Kein Drop-in
Nach den ersten Versuchen im Weißwasser willst du irgendwann die grünen Wellen fahren. Was viele Anfänger übersehen: Alle anderen um dich herum wollen das auch. So entstehen Drop-ins — jemand startet in eine Welle, die eigentlich dem Surfer am Peak gehört, also dort, wo die Welle zuerst bricht. Warte, bis du an der Reihe bist, hetze nicht und respektiere die Vorfahrt der anderen.
Die Linie anderer Surfer freihalten
Paddle in einem weiten Bogen raus, denn andere versuchen im selben Moment dasselbe. Nimm den Weg dort, wo die Wellen nicht brechen, oder halte dich an Bereiche mit wenigen Surfern. So vermeidest du Drop-ins und nimmst niemandem die Welle.
Mit anderen Surfern kommunizieren
Kommunikation ist im Wasser genauso wichtig wie überall sonst. In den Surfcamps in Sri Lanka wird sie ausdrücklich gefördert. Ein kurzer Zuruf klärt, in welche Richtung jemand fährt und welche Welle er nimmt — und du weißt, wo du bleiben solltest. Sag den anderen, was du vorhast, bevor du losfährst.
Halte dein Board fest
Wenn eine größere Weißwasserwalze auf dich zukommt, werfen viele Anfänger einfach das Board weg und tauchen darunter durch. Tu das nicht — ein herrenloses Board kann jeden hinter dir schwer verletzen. Halte es fest, tauche mit ihm durch, und du kommst auf der anderen Seite wieder heraus.
Fazit
Diese Regeln gelten für Anfänger wie für erfahrene Surfer gleichermaßen. Der Ozean verzeiht wenig, und was dich wirklich besser macht, ist Respekt vor den anderen im Wasser und ein sauberes Verständnis der Surf-Etikette. Starte deine Surfreise bei The Surfer in Weligama, Sri Lanka.
Geschrieben von The Surfer Surf Camps Team
Surf camp operators, Weligama, Sri Lanka
The team running three surf camps on Weligama Bay in southern Sri Lanka, in the water on this coast every day of the November-April season.
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